Special Olympics:
Sportliche Wettkämpfe für Menschen mit geistiger Beeinträchtigung

Special Olympics ist die weltweit grösste Sportbewegung für Menschen mit geistiger Beeinträchtigung . Sie hilft ihnen, sich über den Sport leistungsmässig zu entwickeln. In den Wettkämpfen werden Selbstwertgefühl, Selbstständigkeit, körperliche Fitness sowie der Mut, Neues zu wagen, gefördert.

Die sportlichen Veranstaltungen ermöglichen unseren geistig beeinträchtigten Mitmenschen gemeinsame Erlebnisse mit anderen Athleten, mit Familienangehörigen und der Gesellschaft zu geniessen.

Special Olympics ist in 172 Ländern der Welt vertreten. Knapp 435’000 Coaches und mehr als
1.1 Mio. Freiwillige sorgen dafür, dass sich jährlich rund 4.9 Mio. Athletinnen und Athleten
an Wettkämpfen treffen und messen können. Die Organisation wurde 1968 von Eunice Kennedy-Shriver in den USA gegründet. Sie feiert 2018 ihr 50th Anniversary und ist seit 1988 vom
Internationalen Olympischen Komitee (IOC) anerkannt.

 

Special Olympics Switzerland

Special Olympics Switzerland (SOSWI) organisiert jährlich rund69 Wettkämpfe in 17 Sportarten, welche von über 4’000 Athletinnen und Athleten besucht werden. Die effektive Anzahl bei Special Olympics Switzerland registrierter Athleten beträgt 2’708 Personen

Special Olympics Switzerland setzt sich ebenfalls stark für die Schaffung von Sportangeboten für geistig beeinträchtigte Kinder und Jugendliche ein. Dies erfolgt in Zusammenarbeit mit Institutionen, heilpädagogischen Schulen und Eltern sowie mit Sportvereinen.
Detaillierte Informationen: www.specialolympics.ch

Leistungsfreude und Begeisterung

Für die Sportler ist das Erzielen von Fortschritten durch regelmässiges Training wichtig. So wie alle Sportler entwickeln auch diese Athletinnen und Athleten Leistungsfreude und Begeisterung für eine Disziplin. Sportbegeisterte Coaches trainieren und begleiten sie mit viel Fachkompetenz und Empathie. Die Trainings werden wenn möglich in bestehenden Sportvereinen durchgeführt.

Wer kann teilnehmen?

Die Teilnahme an den Anlässen von Special Olympics steht allen Menschen mit geistiger Beeinträchtigung offen. Es braucht keine Clubzugehörigkeit und keine Lizenz. Einzige Voraussetzung ist, dass man die gewählte Sportart betreiben kann und idealerweise regelmässig darin trainiert.

Sport bei Special Olympics

Offizielle Sportarten werden, soweit als möglich, nach den internationalen Regeln des jeweiligen Sport-Weltverbands durchgeführt. Bei Menschen mit geistiger Beeinträchtigung haben jedoch die unterschiedlich individuellen Beeinträchtigungen eine viel grössere Auswirkung auf die sportliche Leistungsfähigkeit. Special Olympics hat deshalb mit dem Divisioning ein Zuteilungsverfahren entwickelt, das diesen Unterschieden Rechnung trägt und faire Wettkämpfe ermöglicht. Die Athleten werden in vergleichbare Leistungsgruppen mit vier bis acht Teilnehmenden eingeteilt, aus denen die Ranglisten und Medaillen-Gewinner ermittelt werden. Alle Sportlerinnen und Sportler haben echte Gewinn- und Medaillenchancen.